Offenes MRT in Frankfurt: Platzangst unnötig

Viele Patienten bekommen ein mulmiges Gefühl, wenn ihnen zur diagnostischen Abklärung eine MRT-Untersuchung verordnet wird. Sie haben Angst vor der Enge, davor, sich im MRT-Gerät wie eingesperrt zu fühlen. Umgangssprachlich wird dies oft als Platzangst bezeichnet. Tatsächlich spricht man hier jedoch von einer Klaustrophobie, also der Angst vor Enge in geschlossenen Räumen. Doch bei uns müssen Sie sich keine Sorgen machen: Wir arbeiten mit dem Magnetom Aera von Siemens. Dieser MRT-Scanner verfügt über die größte auf dem Markt verfügbare Öffnung und durch den extrem kurzen Magneten können viele Untersuchungen so durchgeführt werden, dass sich der Kopf außerhalb des Gerätes befindet. Häufig wird daher vom „offenem MRT“ gesprochen.

Offenes MRT Frankfurt: Vorteile unseres MRT-Geräts für Patienten mit Platzangst

Wenig Raum für Platzangst durch sehr kurze und weite Röhre

Wir untersuchen Sie mit dem MRT-Gerät Magnetom Aera. Dieses Gerät bietet eine besonders weite „Patientenöffnung“ von 70 cm, zudem ist der Magnettunnel hell, gut belüftet und hat freundliche, runde Konturen. Auf Wunsch können Sie sich das Gerät gerne im Vorfeld ansehen, um sich emotional besser vorbereiten und auf die Untersuchungssituation einstellen zu können.

Der Kopf kann häufig außerhalb des Geräts bleiben

Die Röhre unseres MRT-Scanners ist mit 125 cm sehr kurz, sodass sich der Kopf je nach Untersuchung häufig außerhalb befindet. Dies ist z. B. der Fall bei der Untersuchung der Lendenwirbelsäule. Häufig kann sogar der gesamte Oberkörper außerhalb des Tunnels bleiben. Beispiele hierfür ist die MRT von Füßen, Unterschenkeln, Knien oder Hüften.

Kurze Untersuchungsdauer

Unser MRT-Gerät zählt zu den besten, die es aktuell auf dem Markt gibt. Es liefert hochaufgelöste Bilder und die Sequenzen sind so optimiert, dass die durchschnittliche Untersuchungszeit bei nur 18 Minuten liegt. Die Untersuchung umfasst also nur einen sehr überschaubaren Zeitraum.

Immer gut betreut

Wer trotzdem ein mulmiges Gefühl hat, der kann uns vertrauen! Sie bekommen eine Klingel in die Hand und stehen über eine Sprechanlage jederzeit mit uns in Verbindung. Eine Kamera am Kopfende sorgt für zusätzliche Sicherheit. Gerne kann sich Ihre Begleitperson während der Untersuchung zu Ihnen setzen.

Entspannte Untersuchungsatmosphäre

Weiterhin enthält das System geräuschreduzierte Sequenzen, bei denen durch optimierte und intelligente Schaltung der Gradienten die Lautstärke stark reduziert wird. Manche Messungen sind sogar vollkommen geräuschlos. Aber vielleicht bekommen Sie das gar nicht mit – denn während der Untersuchungszeit erhalten Sie von uns Kopfhörer, über die Sie Ihre Wunschmusik hören können. Nicht nur die verbesserte Geräuschkulisse, sondern auch die Umgebung tragen zu einer möglichst entspannten Untersuchungsatmosphäre bei: Die Verkleidung unseres MRT-Geräts ist mit einer MoodLight-Beleuchtung ausgestattet. Im Untersuchungsraum gibt es außerdem einen beleuchteten „Himmel“.

Sie sehen – wir geben uns alle Mühe, um Ihnen eine freundliche und angenehme Umgebung zu schaffen, in der Sie sich wohlfühlen und die Untersuchung – so gut es geht – vergessen können.

Möglichkeit der Sedierung

Sollten Sie dennoch Angst vor der Untersuchung haben, z. B. weil Sie unter besonders ausgeprägter Platzangst leiden, dann geben Sie uns bitte bereits bei der Terminvergabe Bescheid. So haben wir die Möglichkeit, Ihnen vor der Untersuchung ein Beruhigungsmittel zu verabreichen. Wir bitten Sie, in diesem Fall 30 Minuten vor Ihrem Untersuchungstermin zu uns in die Praxis zu kommen. Sie erhalten das Beruhigungsmittel als Getränk. Damit haben unsere Patienten sehr gute Erfahrungen gemacht.

Wichtig ist, dass Sie mit einer Begleitperson zur Untersuchung kommen und sich danach nach Hause bringen lassen. Sie dürfen nach der Gabe eines Beruhigungsmittels für 24 Stunden nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, Maschinen führen oder auf Leitern steigen.

Woher kommt der Begriff „Offenes MRT“?

Der Begriff „Offenes MRT“ ist missverständlich und wird von Patienten umgangssprachlich gerne verwendet, um besonders vorteilhafte und „offene“ Untersuchungsbedingungen (so wie sie bei uns geboten werden) zu beschreiben. Der Begriff „offen“ beschreibt in diesem Zusammenhang also nicht, dass das Gerät nach oben hin geöffnet ist, sondern dass die MRT-Röhre nur sehr wenig Raum einnimmt und der Kopf bei vielen Untersuchungen außerhalb der Röhre bleiben kann (wie bereits oben beschrieben).

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MRT Frankfurt – Dr. Catarina Jung